Pilot – Ev. Fachstelle Jugendberufshilfe Hanau

 

 

PilotProjekt

Schülerinnen und Schüler der Heinrich- Böll-Schule in Bruchköbel gemeinsam mit den Vorständen der Stiftung ProRegion, Werner Göbl und Wolfgang Scherer sowie den Initiatoren des Projektes von Pilot-Evangelische Fachstelle Jugendberufshilfe Hanau und der Agentur für Arbeit Hanau.

 

Das Projekt

Modellprojekt „Abenteuer Beruf“ zeigt deutliche Erfolge:

Auf ein Jahr erfolgreiche Berufsorientierung blicken die Vorstände von Pro Region, Stiftung zur Förderung der beruflichen Bildung in der Region Rhein-Main Werner Göbl und Wolfgang Scherer gemeinsam mit der Dekanin des Evangelischen Kirchenkreises Hanau Stadt, Claudia Brinkmann-Weiß, dem Schulleiter der Heinrich-Böll-Schule, Ernst Münz und dem Vertreter der Agentur für Arbeit, Marco Schöppner zurück.

Dank der finanziellen Förderung durch die Stiftung Pro Region und die Agentur für Arbeit Hanau konnte die Berufsorientierung an der Heinrich-Böll-Schule für 180 Schülerinnen und Schüler durch gezielte und interessengeleitete Berufserkundung mit und in Unternehmen deutlich verbessert werden. Die Projektstelle und Trägerschaft liegt bei Pilot – Evangelische Jugendberufshilfe Hanau.

Neben den praktischen Erfahrungen in Unternehmen wurden die Jugendlichen aktiv bei ihrer Berufswahl unterstützt. Wesentlicher Arbeitsansatz im Modellprojekt ist die Vernetzung der Angebote der Berufsberatung, des regionalen Arbeitsmarktes und der kontinuierliche Aufbau von Betriebskontakten. Die Lotsenfunktion und die Präsenz vor Ort für die Schülerinnen und Schüler sowie die Zusammenarbeit mit Lehrkräften ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Wachsende Angebote von Ausbildungsgängen, sich verändernde Berufsbilder und neue Herausforderungen in der Arbeitswelt verlangen von Schülerinnen und Schülern erhöhte Orientierungs- und Entscheidungskompetenzen. Jugendliche müssen sich ab der achten Jahrgangsstufe intensiv mit ihren Wünschen, Neigungen und Interessen hinsichtlich ihrer Berufswahl auseinandersetzen. Fragen wie „was will ich, was kann ich, und was passt zu mir?“ beschäftigen die Heranwachsenden.

Neben der Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeit und der Übergabe eines Schecks durch die Stiftung Pro Region standen Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 mit ihren Erfahrungen für ein Gespräch bereit. „Ein Beruf sollte auf jeden Fall Spaß machen, auch wenn man nicht gleich so viel Geld damit verdient.“ So lautet vorrangig die Meinung der Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangstufe. Den passenden Beruf zu finden ist allerdings häufig ein ereignisreicher Prozess. Eingebunden in das Berufsorientierungskonzept der Schule nutzen die Schülerinnen und Schüler das Angebot je nach ihrem individuellen Bedarf. Die persönliche Förderung steht dabei im Mittelpunkt. Seit Schuljahresbeginn bietet Erika Hofmann-Lugbauer, Mitarbeiterin von Pilot, den Jugendlichen die Möglichkeit durch Bildung von Interessensgruppen herauszufinden, welche Berufe die Talente und Vorlieben der Schülerinnen und Schülern ansprechen.

Durch Exkursionen und Betriebsbesichtigungen in Kooperation mit dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Hanau erleben die Jugendlichen die betriebliche Realität und sammeln erste Erfahrungen. Der direkte Kontakt zu Auszubildenden oder Mitarbeitenden und der Austausch über ihren beruflichen Alltag fand bei den Schülerinnen und Schülern großen Anklang. Sie entwickelten darüber hinaus neue Ideen für mögliche Betriebspraktika und für weitere Berufsbereiche, die sie intensiver erkunden wollen.

Eine wichtige Aufgabe ist die gezielte Weiterleitung von Informationen an die Schülerinnen und Schüler je nach Interessenslage mit dem Ziel das Wissensspektrum der Jugendlichen über Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten zu erweitern.

Jugendliche, die unter sozial benachteiligenden Lebensbedingungen heranwachsen haben es beim Übergang ins Berufsleben besonders schwer. Hier besondere Unterstützung zu bieten ist ein Schwerpunkt des zusätzlichen Angebotes der Schule. Der  Projektansatz hat dabei zum Ziel, durch pädagogische Begleitung Informationsdefizite aufzufangen und Jugendliche zu befähigen Entscheidungen kompetent treffen zu können. Die strukturierte und abgestimmte Zusammenarbeit von allen im Berufswahlprozess aktiv Beteiligten wie Schule, Eltern, Betriebe, Agentur für Arbeit, Kammern und Verbände ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.

Wolfgang Scherer und Werner Göbl zeigen sich beeindruckt von den Ergebnissen der Arbeit wie den Beiträgen der Schülerinnen und Schüler und kommen gerne wieder.

Pro Region fördert Berufsorientierung mit 30.000 Euro.

Weitere Informationen:

Pilot – Ev. Fachstelle Jugendberufshilfe Hanau
Gustav-Hoch-Straße 10
63452 Hanau

Tel.: 06181 98627-0
Fax.: 06181 98628-28